Port of Spain






Der Besuch in Trinidad war hauptsächlich anstrengend. Im Vergleich zu Tobago herrscht dort schon ein ganz anderes Tempo und auch andere Umgangsformen.
Freitag konnte ich den großteil meiner Formalitäten am Uniklinikum regeln. Jetzt kann man nur hoffen, dass alle Formulare unterschrieben und gestempelt im Februar zuhause eintreffen.
Ein Glück hatte ich Leute dabei, die den Weg zum Mt. Hope Hospital schoneinmal gemacht hatten. Mit den semi-öffentlichen Transportmitteln hätte ich es alleine wahrscheinlich eher schwer gehabt. Der Großteil dieses Personennahverkehrs funktioniert durch Maxi-Taxis. Kleinbusse mit bis zu 30 Plätzen, die in bestimmten Farben gestreift sind und teilweise auf Highways, die nur für diese Maxis bestimmt sind in alle Himmelsrichtungen durch die Stadt rasen. Mit vehementem Hupen und Gestikulieren versucht jeder Fahrer möglichst viele Fahrgäste in seinen Wagen zu locken. Am Anfang ein lustiges Schauspiel, wenn man dann aber nach 5 Minuten Hupen immernoch nicht Anstalten gemacht wird mal weiterzufahren, verliert man die antrainierte Geduld doch ein bisschen.
Wir waren dann Freitag in einer der größten Attraktionen in Port of Spain - einer Mall und Freitag Abend dann in einem wunderschönen Kolonial-Gebäude was noch mit originalen Tapeten und englischen Möbeln ausgestattet war. Das Essen war unglaublich lecker und nicht mal halb so teuer, wie wir befürchtet hatten.
Den Großteil der Zeit hab ich meine Kamera im Hotel vergessen, was sehr ärgerlich, aber vielleicht auch sicherer war.
Die Innenstadt ist vollgepfropft mit Menschen und Autos. Yorck und ich haben uns da mal ein bisschen umgeschaut. Die große Kirche schien aber nur uns zu begeistern. Genau wie die ausdrücklich markierten Parkplätze davor für den Bischof und daneben für den Organisten.
auftobago - 30. Nov, 18:25

ICH KANN ENDLICH KOMMENTIEREN!
Das sollte man mal in Deutschland machen... Du merkst, hier kann man sich noch viel abgucken vom Leben auf Tobagolesien.