Freitag, 2. Oktober 2009

Pigeon Point

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Mit den Leuten aus dem Guesthouse ging es heute auf einen Ausflug nach Pigeon Point. Einfach traumhafter Karibik-Strand allerdings ein bisschen Urlaubs-Club mäßig weil es Eintritt kostet, was allerdings mit 18 TT$ nur so stark die Urlaubskasse belastet wie ein ordentlicher Freibad-Besuch in Essen.

Ich hab mich dann überzeugen lassen mit den anderen Gästen und dem Sohn der Familie eine kleine Bootstour zu unternehmen. Etwa zwei bis drei Stunden wurden wir also durch die Gegend geschippert um das dem Strand vorgelagerte Riff und die große Besonderheit den Nylon Pool zu bestaunen und bebaden.

Das Riff war schon sehr beeindruckend, leider hatte ich meine Unterwasserkamera nicht dabei - das muss ich also nochmal machen. Viele bunte Papageienfische und Regenbogen-Papageienfische und Box-Fische und was für Namen die Leute sich hier noch so ausgedacht haben.
Wirklich viele Leute können nicht schwimmen und sind deshalb ein bisschen Angsthäschenmäßig mit Schwimmwesten ins Wasser. Der Clou war aber: die durfte man natürlich nicht um den Hals tun, wie es fürs Überleben richtig wäre, denn dann kann man den Kopp nicht unter Wasser tun zum Schnorcheln. Also alle fein die Schwimmweste um die Hüfte gebunden bekommen und an einer Leine festgehalten damit sie nicht abtreiben oder untergehen. Ich bin dann fröhlich um die dicken Amerikaner herumgetaucht. "This is a lifetime experience! Live life to the maximum!"

Der Nylon Pool war dann echt ebenbürtiges Highlight. Mitten im Riff ist ein Bereich in dem sich Korallen-Sand so angesammelt hat, dass das Wasser da nur sehr flach ist und sich durch die Sonne aufheizt. Der perfekte Ort um zu planschen also, auch für die Nichtschwimmer. Und alle behaupten hier gerne, dass das Baden im Nylon Pool inklusive Einreiben mit Korallen-Sand einen zehn Jahre jünger aussehen lässt. Prima Argument - da bleibt keine Omi an Bord zurück!

Zurück am Strand hab ich noch ordentlich gebadet und entspannt und war dann auf der Rückfahrt schon so müde, dass ich mich gegen irgendwelche Abendaktivitäten entschieden habe.

Gleich mach ich mir mal bodenständige Spaghetti während "And I Will Always Love You" in irgendeiner Reggae-Version im Radio läuft. (Ich merke gerade, es ist ne ganze CD mit Reggae Versionen bekannter Pop-Songs. Das kann ja heiter werden.)

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Erster Tag am Strand

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Nach einem erschreckend kurzen und bis dahin sehr entspannten Arbeitstag konnte ich mir flott eine eigene karibische Handynummer besorgen. Erstaunlich dabei: das Mädel im Handy-Verkaufs-Kabuff musste bei meinem Namen stutzen, denn sie dachte sofort an: "the famous composer Johannes Sebastian Bach!"
Man sollte nicht denken, dass man nichts beigebracht kriegt auf so einer kleinen Insel 10.000 Kilometer vom well-educated Europe away. Nicht erschrecken, wenn ihr also eine SMS von einer strangen Nummer bekommt. Ich glaube eine Nachricht ins Ausland kostet hier etwa 6 cent.

Danach ging es dann mit den deutschen Jungs aus dem Krankenhaus plus indisch/englischer Begleitung zum Englishman's Bay, einer entfernt gelegenen Bucht auf der Nordseite der Insel. Alleine die Reise hin und her war schon eine große Einführung in das Inselleben auf Tobago. Auf den Bus haben wir etwa 40 Minuten gewartet. Zum Auftanken musste der aber noch etwa 20 Minuten Umweg machen, was der Fahrer fröhlich mit einem "Sorry for the inconvenience." nach dem Tanken kommentierte.

Die Fahrt für 6 TT$ (etwa 60 Cent) ging dann fast eine Stunde an Abhängen vorbei über verschlungene und enge Straßen. Insgesamt werden es schon so 15 Kilometer gewesen sein!

Der Strand war wirklich schön, kaum jemand da - jedenfalls keine Touristen. Wir haben ein paar Fotos geschossen und ich war zum ersten Mal in der karibischen See baden. Hab natürlich auch sofort meine Flossen eingeweiht!

Die beiden Hunde haben uns am Strand als Freunde adoptiert und dann bis zur Abfahrt an die Straße begleitet. Nach einiger Wartezeit kam dann glücklicherweise ein Route-Taxi, was uns ein Stück mitgenommen hat. Der Fahrer war dann so nett uns zwei Jungs zu organisieren, die uns weiterfahren konnten nach Scarborough zurück.

Nach dem Ausflug bin ich heute noch ein bisschen müder als sonst. Vor allem diese abgefahrenen Klimaanlagentemperaturen im Krankenhaus verglichen mit der eher schwülen Luft in der Welt draußen macht mich noch ein bisschen fertig. Ich musste heute erstmal fragen, ob man die Dinger nicht auch ein bisschen weniger kalt einstellen könnte.

Jetzt wird noch ein bisschen auf der Veranda gehockt und den Hühnern beim Laufen zugeschaut.
Dann werd ich mich mal ums Abendessen kümmern.

Auf Tobago

Wo der Pfeffer wächst.

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looks soooo nice
Well this all looks soooo nice!
Kop (Gast) - 27. Jul, 17:10
Fan
Ich bin soooooo Fan von all diesen Schmöker-Schmankerln......
Kop (Gast) - 27. Jul, 17:09
Seufz...
War das ein schöner Tag!
Miri (Gast) - 17. Feb, 11:11
Kite!
Die heisse Phase beim Lernen hat nun wirklich und for...
auftobago - 17. Feb, 10:49
Hm, all diese Herren...
Hm, all diese Herren haben wirklich bemerkenswert männliche...
Björn (Gast) - 8. Feb, 16:30

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